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Die afrikanische Küste südwärts – Durban

DurbanVor uns liegt eine schwierige Strecke entlang der Küste Südafrikas nach Kapstadt. Diese Strecke wird bestimmt von dem mit 3-6 Knoten südlaufenden Agulhas Strom, der meist begleitet wird von Tiefdruckgebieten, die aus südlicher Richtung entlang der Küste Afrikas

einen kräftigen Südwestwind von bis zu 35 Knoten bringen können. Wind gegen Strom ist also die Krux. Dabei können sich auch Wellen aufbauen, die auch ein anlaufen unter Motor gegen den Wind unmöglich machen.

Es ist nun wichtig, dass man das richtige Zeitfenster erwischt, in dem der Wind aus einer günstigen Richtung bläst oder wenig Wind mit wenig Welle es erlaubt, mit Maschine gegenan zu laufen.

Die erste Etappe ist Durban ca. 85 sm entfernt von Richard’s Bay. Wir studieren die Wetterkarten und Gribfiles und finden die Zeit ab 14. 11. früh günstig für diesen Weg, auf dem wir nur schwache Winde erwarten, die uns gegen Wellen von 2 m das Motoren erlauben.

Vorab ist jedoch wieder Skippers Leid zu erfüllen,. Ausklarieren! Auf dem letzten Drücker gelingt es mir, die erforderlichen Besuche bei Immigration, Customs, Port Control und Polizei zu absolvieren. Eigentlich wäre ein Auslaufen am Freitag früh um 5:00 Uhr angesagt, um mit Hochwasser auslaufen zu können, aber die letzte Station ist ein Stempel des Clubs, der aber erst um 8:00 Uhr öffnet. 20 Minuten später ist alles geschafft und die Tide reicht noch, um über die Barre zu kommen, die uns schon bei der Einfahrt ein Problem bereitet hatte.

Aus der Hafeneinfahrt fahren wir in Richutung auf die 200 m Tiefenlinie, auf der wir den günstigen Agulhas Strom erwischen wollen, der uns in Richtung Süd helfen soll. Es dauert eine Weile, bis wir ihn erwischen und fahren unter Motor mit 7 Knoten Fahrt unseren Kurs.

Trotz anderslautender Wetterinformation frischt der Wind jedoch etwas auf, und wir müssen gegen einen Südwestwind von 12 Knoten gegenan gehen.

Relativ ungebeutelt erreichen wir gegen 20:00 Uhr die Einfahrt von Durban und erhalten die Erlaubnis, in den Hafen einzulaufen. Trotz der Dunkelheit finden wir einen Liegeplatz an den Steganlagen des Royal Natal Yacht Club; wir liegen fest und gönnen uns ein Ankommerdrink.

Hubert

Durban, den 15. 11. 2014