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Kapstadt für Kurzbesucher

Der Aufenthalt in Kapstadt war für mich leidercapetown nur von sehr kurzer Dauer, denn schon am 8. 12. ging mein Flugzeug nach Berlin, um dort im Kreise der Familie Weihnachten zu verbringen. Es blieben mir daher nur ein paar Tage, um Kapstadt und seine Umgebung kennenzulernen, denn meine Rückkehr war für den 4. 1. 2015 vorgesehen und der Start für die Etappe nach St. Helena und Brasilien sollte am 10. 1. 2015 erfolgen. Also blieben mir nur ein paar Tage, um die Stadt und seine Umgebung kennenzulernen.

Schon unser Liegeplatz in der Waterfront Marina war beeindruckend. Der Hafen von Kapstadt wurde in einem Teil umfunktioniert in ein Erlebnis- und Einkaufsparadies, das viele Touristen und Besucher der Stadt anzieht. Beste Einkaufsmöglichkeiten in eleganten Geschäften, Kinos, Cafés, Kneipen und Restaurants waren in den alten Gebäuden des Hafens untergebracht, die alle bestens restauriert worden sind und ein attraktives Ensemble bildeten. 

Ein wirklich gelungene Konversion von alten Hafenanlagen, wie sie inzwischen in vielen Hafenstädten der Welt umgesetzt werden; San Franzisco, Lissabon, Mauritius etc. Etwas Rummel in Form eines Riesenrades, von dessen Top man den ganzen Hafen überblickte, war natürlich auch dabei. Die Restaurants und Kneipen waren sehr gut und preiswert. Weine von ausgezeichneter Qualität gab es zu günstigen Preisen, Hausbrauereien und Kneipen mit Bieren aus Belgien oder aus heimischer Produktion luden ein.

Eine Rundfahrt mit dem Mietauto um die Kapprovinz, in die exklusiven Badeorte von Campsbay und Falsebay mit Simonstown und seiner Kolonie von Pinguinen, musste mir reichen, um die Umgebung von Kapstadt etwas kennenzulernen. Einen Besuch auf dem Tafelberg mit der fantastischen Aussicht über Kapstadt war mir auch noch vergönnt.

Leider war mein Aufenthalt in Berlin etwas verdorben durch ein heftige Bronchitis, die ich mir offensichtlich im Flugzeug geholt habe und mich 14 Tage meiner Zeit in Berlin beschäftigte. Dummerweise habe ich mit dieser Bronchitis auch meine Frau angesteckt, so war das Familienleben auch etwas beeinträchtigt. Es war jedenfalls schön die Familie mit Kindern und Enkelkindern wieder zu sehen, die alle sehr neugierig waren, mehr von unserer Reise zu erfahren.

Zurück in Kapstadt musste ich meine Bronchitis weiter mit Antibiotika behandeln, es blieb nicht viel Zeit, mehr von Kapstadt und der Kapprovinz zu sehen. Zudem waren noch einige Vorbereitungen für die nächste große Süd-Atlantiküberquerung vorzubereiten und den nötigen Druck bei Handwerkern zu machen, um kleine Reparaturen noch erledigt zu bekommen.

Sebastian und Wolfram haben beide die ganze Zeit in Kapstadt verbracht und damit die Zeit gehabt, Land und Leute ausgiebig kennenzulernen. Ich habe deshalb Wolfram gebeten, über seine Eindrücke zu berichten.

Die Zeit in Kapstadt reichte mir aber allemal aus, um den Wunsch wach werden zu lassen, diese Stadt und ihre Umgebung, sowie das schöne Südafrika noch einmal zu besuchen. Und dann auch die vielen Weinkellereien aufzusuchen, die in großer Zahl um Kapstadt herum zur Weinprobe einladen. Dann mit etwas mehr Zeit und Muße.


Hubert
auf dem Atlantik, 27. 1. 2015
14 Grad 14 Min Süd / 016 Grad 23 Min West