More Website Templates @ TemplateMonster.com. September 17, 2012!

Nachtwachen

Fotos werden an Bord über Tag gemacht.Waves in pacifica 3 Bei Sonnenuntergang entstehen die letzten, kitschig-schönen Bilder, und dann werden die Kameras bis zu dem Moment weggepackt, in dem die Sonne aus ihrem nächtlichen Bad, spektakulär in ein knalltotes Handtuch gehüllt, wieder aufsteigt. Dazwischen liegt eine fotofreie Zeit, die Zeit der Nachtwachen. Natürlich gibt es sie, die Nächte, in denen sich das Boot wie von Geisterhand geschoben, sanft fortbewegt, eine glitzernde, von Milliarden von Sternen übersäte Halbkugel sich über uns ausbreitet, und die Temperaturen den Aufenthalt im Cockpit zu einer Freude machen. Dann liegt man auf der Bank, blickt ehrfurchtsvoll in das scheinbar Unendliche und fühlt sich als Mensch klein, unbedeutend aber dennoch zufrieden. Ja, diese wunderbaren Nächte gibt es, sie sind sogar in der Überzahl, hier soll jedoch auch mal von den anderen Nachtwachen berichtet werden, von denen, die normalerweise schnell verdrängt werden.

Wache von 00:00 bis 04:00, Wind 25 kn, Wellenhöhe ca. 4 Meter, Regen. Ich bin gerade zwei Stunden in meiner Koje von Wand zu Leesegel hin und her geworfen worden, und in den letzten 30 Minuten ist es mir sogar gelungen, trotz allem ein wenig in den Halbschlaf zu fallen.

Weiterlesen...

Kommentar schreiben (2 Kommentare)

Abschied von Bali nach Christmas Island und Cocos (Keeling) Island in den Indischen Ocean

Am 14. 7. 2014 fällt um 12:00 Uhr der Kiritimati-EOStartschuss zur Rally nach Christmas Island, die sich nach maximal 48 Stunden Aufenthalt in Christmas Island fortsetzt mit der Weiterreise nach Cocos Island. Die zeitliche Beschränkung auf 48 Stunden Aufenthalt ist wohl auch darauf zurückzuführen, dass nur wenige Mooringsbojen im recht ungeschützten Hafen vorhanden sind und die vielen ARC Yachten im Päckchen an einer Mooringtonne liegen müssen.

Die Überfahrt von Bali (ca.585 sm) gelang nach einem schönen Start bei gutem achterlichem SE Wind in nur knapp 3 Tagen. Nur kurz waren wir gezwungen, unsere Maschine laufen zu lassen, da der Wind einschlief. Morgends um 9:00 Uhr kamen wir als erstes Schiff an und konnten uns die beste Mooring in der Flying Fish Cove aussuchen. Die Bucht ist relativ tief, umgeben von Riffs und hat absolut klares Wasser; zum Tauchen und Schnorcheln absolut gut geeignet. Natürlich lassen wir es uns nicht nehmen, dieses Tauch- und Schnorchelrevier zu erkunden. Wir finden ein gesundes Riff mit allen möglichen Arten von farbigen Korallen und einer guten Population schöner Fische. Beeindruckend!

Weiterlesen...

Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Bericht aus den Weiten des Indischen Ozeans

Wir sind jetzt den fünften Tag auf See.thunderstorm-164550 640 Es ist Freitag, der 03.10., und befinden uns auf Pos. 16° 34 S, 086°21`E. Nach unserer BZ ist es 11:00 Uhr = 04:30 UTC. Unsere BZ bestimmt sich jeweils aus der OZ unseres Abfahrortes solange, bis wir unser nächstes Ziel erreicht haben (Mauritius). Ein gutes Drittel der Strecke ist geschafft. Vor uns liegen noch ca. 1.600 sm.


Wie heißt es so schön: Auf der Barfußroute rund um die Welt. Soweit man damit aber Sonnenschein und trockenes Wetter verbindet, trifft dies zurzeit auf uns jedenfalls nicht zu. Auf Cocos fing es bereits an: Monsunartige Regenfälle begleitet von heftigen Böen verwandelte die Bilderbuchlandschaft schnell von den unterschiedlichsten Türkis-, Blau und Weißtönen in ein graues Einerlei. Konnte man dort aber noch von wechselhaftem Wetter sprechen, begleitet uns hier auf dem Indischen Ozean ein großflächiges Schlechtwettergebiet mit anhaltendem Dauerregen - unterbrochen von Nieselregen.

Weiterlesen...

Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Ein weiterer Bericht des "Neuen"

So idyllisch der Ort hier ist. Türkisblaues Wasser ringsherum abgegrenztCocos keelingISS002-E-9900 von Inseln mit schneeweißen Stränden und mit Kokospalmen bewachsen, macht uns das Wetter zur Zeit ein wenig zu schaffen. Der permanente Starkwind und durchziehende Schauerfronten halten uns nun bereits den zweiten Tag auf dem Schiff gefangen. Schwimmen und Schnorcheln ist zwar möglich; die Benutzung des Dinghis, wodurch sich unser Unternehmungshorizont erheblich erweitern würde, ist allerdings wenig verlockend, da dies wegen einer extrem kabbeligen See sich als äußerst nasse Angelegenheit darstellt. Die Wäsche ist gewaschen, der Abwasch erledigt, das Abendessen (Pizzateig) vorbereitet. Ein Mittagsschlaf will sich aufgrund der ruhigen und ausgeruhten letzten Tage auch nicht recht einstellen. Für ein Bier oder Sundowner ist es noch zu früh. Was also tun?
Fällig ist nun der Folgebericht des Neuen auf der CHIKA-lu. Obwohl "neu" nicht mehr ganz richtig ist, weil Uwe als "Neuer" in Bali eingestiegen ist. Allerdings ist Uwe in diesem Sinn kein "Neuer" sondern ein "ganz Alter", da er bereits die Überführung von Mallorca in die Karibik mitgesegelt ist - also einer, der sich auf dem Schiff bereits auskennt.

Weiterlesen...

Kommentar schreiben (2 Kommentare)

Eine neue Welt – Bali!

BaliEs war ein guter Start, den die CHIKA-lu am 2. September hingelegt hat. Der Wind kam genau zur rechten Zeit mit dem Startschuss und bot dann eine prächtige Startkreuz aus der Francis Bay von Darwin. Wir konnten uns gleich an die Spitze setzen und die Überlegenheit unseres Segelplans mit der selbstwendenden Fock auf der Kreuz voll ausnutzen.

Viele Schiffe der Flotte hielten es mehr mit dem Motor und fuhren direkt gegen den Wind,

nachdem die Rallyleitung das Motoren schon unmittelbar nach dem Start freigegeben hatte, unnötigerweise. So fand sich das eine oder andere Schiff bereits schnell 20 Seemeilen voraus.

Zwar zulässig, wenn die Motorstunden korrekt angegeben werden, aber für den, der segelt solange der Wind es zulässt, doch eine sehr zweifelhafte Wettfahrt.

Denn auf der langen Strecke nach Bali von ca. 1000 sm waren die Windverhältnisse leider nicht immer ausreichend, um mit einer vertretbaren Geschwindigkeit zu segeln. Auch wir mussten 46 Stunden mit der Maschine fahren, um aus dem windstillen Bereich bis 123 Grad E

südlich der Spitze von Timor herauszukommen. Danach konnte sich der Passat wieder langsam aufbauen und wir konnten unter Spinaker gute Etmale segeln. Pünktlich am 8. Sept. um 11Uhr konnten wir die Ziellinie vor Balis Hafen Benoa kreuzen. Nach berechneter Zeit, und wir haben leider das höchste Rating der ARC Flotte, hatten wir damit einen Dritten Platz ersegelt.

Bali empfing uns gleich mit einem touristischen Strandleben, wie es nicht mal in Mallorca zu finden ist. Eine ganze Flotte von Motorbooten mit Fallschirmen kreuzten vor dem Strand, jede Art von touristischem Wasserspaß wurde praktiziert. Es war schon etwas schockierend.

Die Bali Marina erwartete uns bereits mit einem Liegeplatz längs der Außenseite des Schwimmsteges, wo wir ausreichende Wasssertiefe auch bei Ebbtide vorfanden. Wir waren vorgewarnt, daß dieser Yachthafen nicht ganz unserem Standard entsprach, so wunderten wir uns nicht besonders über den Zustand der sanitären Einrichtungen. Aber was wichtig war; die Leute waren freundlich und nett; das angeschlossene Restaurant servierte ein gutes Essen und

wir befanden uns in der Gesellschaft der ARC Segler, zu denen viele freundschaftliche Beziehungen bestanden.

 

Weiterlesen...

Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Als Neuer an Bord der CHIKA-lu - ein erster Bericht

Es ist Mittwoch, der 03.09., gegen 15:30 Uhr. Johann PeterWir segeln unter Spinnaker mit Kurs 280 Grad auf einer Breite von 11ø47ïS. Der Wind kommt achterlich mit 7-9 kn und wir machen eine Fahrt durch Wasser von 6-7 kn. Es ist Ruhe an Bord einkehrt. Unser Aussenthermometer zeigt knapp 40 Grad Celsius. Im Salon ist es zwar kühler, hier fehlt aber die frische Luft. Hubert meinte, dass es nun doch eine gute Gelegenheit sei, mal einen Blog für die web-Seite zu schreiben.
Aber der Reihe nach: Ich bin am Freitag früh von Hamburg kommend um 05:30 Uhr in Darwin gelandet. Nach aufregenden Zollformalitäten (Tabak über die Freigrenze hinaus einzuführen kostet ein Vermögen), fuhr ich mit dem Taxi zur Tipperary Waters Marina. Der Morgen graute erst, als gegen 06:45 Uhr die Marina erreichte. Ich wuáte aber bereits von Hubert, dass um 07:30 Uhr ein von der ARC geplanter Ausflug zu den Lichfield National Park starten sollte. Die CHIKA-lu fand ich sofort, an Deck war jedoch niemand zu sehen.

Nachdem ich mich bemerkbar gemacht hatte, tauchten die ersten - müden - Mitglieder der Crew auf, die mir an Deck halfen. Am Abend vorher war der Absacker auf einem irischen Nachbarschiff wohl ein bisschen ausgedehnter ausgefallen.

Weiterlesen...

Kommentar schreiben (3 Kommentare)