More Website Templates @ TemplateMonster.com. September 17, 2012!

Start in BoraBora nach Suwarrow in den nördlichen Cook-Inseln


Am 13. 5. 14 ist der Start nach Suwarrow um 11 Uhr angesetzt. Suwarrow-AnchorageIsland-01Wir wollen noch kurz vorher unsere restlichen Polynesischen Franc ausgeben, für Kraftstoffe und letztes Obst und Gemüse. Aber: Die Tankstelle hatte kein Benzin oder Diesel mehr. Jetzt die andere Alternative: vom Stadthafen mit Kanistern per Pedes zur anderen Tankstelle. Wir warten. Rückkehr dann ohne Benzin, aber mit frischem Obst und Gemüse. Jetzt müssen wir uns aber beeilen zum Start. Etwas zu spät kreuzen wir die Startlinie. Unser Gennaker hilft uns, das Verpasste aufzuholen und wieder vorne mitzusegeln. Leider ist der Kurs, der uns erwartet, wieder ein östlicher Wind, der uns zwingt vor dem Wind zu kreuzen.

Der Wind wird immer schwächer und wir sehen einige Boote, die uns unter Motor ein- und überholen. Wir bleiben eisern und verzichten auf die erlaubte Technik, die nur mit einem Malus bei der Berechnung der Segelzeit bestraft wird. Bald sind wir von den anderen Schiffen weit entfernt, da wir einen Schlag Richtung Nord-Ost gemacht haben. Mit 150 Grad achterlichem Wind können wir gerade so segeln, nur die Fock schlägt doch hin und wieder im Schwell. Deshalb ziehen wir die Fock bald komplett weg und fahren jetzt mit 160 Grad zum Wind nur unter dem Groß. Das gibt uns bei den vorherschenden Windverhältnissen auch einen Speed von 7-8 Knoten. Das bleibt 2 Tage und Nächte so.

Weiterlesen...

Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Bora Bora, auf der Suche nach der Perle der Südsee?

Die Tahiti Pearl Regatta hatte uns ja kurz schon Tauchennach BoraBora geführt. Unangenehm hat uns bei diesem Aufenthalt berührt, daß uns bei der Gelegenheit eines "social events" im MaiKai Yachtclub unsere Hochseeangel komplett mit großer Rolle und 1000 m Leine gestohlen wurde; die Befestigung am Schiff wurde mit einer Kneifzange durchtrennt. Wie wir hörten ein Fall von Vielen.
Auch auf der "Kathea" wurde eine Angelroute gestohlen. Aber wir lassen uns nicht entmutigen; wir werden weiter nach den Gründen suchen, warum BoraBora als Perle der Südsee genannt ist.

Nachdem die Regatta in Tahaa geendet hatte, sind wir vorerst zurück nach Uturoa auf Raiatea. Diesmal bequem längsseits des Steges, ohne an der zu kurzen Mooring Gefahr zu laufen, mit dem Heck am Steg aufzulaufen, wie es vorher passierte.

Wir nutzten die Zeit um Wasser und Vorräte aufzufüllen, bevor wir uns auf den Weg nach BoraBora machten, wo der nächste Meeting Point mit der ARC und der Start der nächsten Etappe am 11.5. nach Suwarrow in den nördlichen Cook-Inseln vorgesehen war. Diesmal waren wir vorbereitet und obwohl wir an der gleichen Mooring außen vor der MaiKai Marina lagen, vermissten wir keine Ausrüstungsgegenstände. Diesmal hatten wir auch alles entfernt von Deck, was einem Dieb ins Auge springen konnte.

Weiterlesen...

Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Die Tahiti Pearl Regatta

TPRZum 11. Mal wird diese Regatta ausgetragen. Sie ist offen für Racer und Cruiser. Deshalb sind auch 10 Segelschiffe von der ARC dabei. Da wir keine Vermessung haben, segeln wir in der Cruiser Klasse, in der 25 Schiffe inclusive von großen Katamaranen ohne Vergütung gegeneinander segeln.

Eine große Partystimmung an Land. Eine Party wird gefeiert zusammen mit den Bewohnern der Stadt Uturoa. Die Mannschaften präsentieren sich und Tanzgruppen beteiligen sich mit ihren Vorstellungen. Wieder sehr eindrucksvoll, die geschmeidigen und durchaus erotisierenden Tanzbewegungen der Frauen und das aggressive, kriegerische Gebaren des Tanzes der Männer. Feuertänzer lassen ihre Fackeln in irrlichternder Weise in ihren Händen kreisen.

Die 1. Wettfahrt beginnt am Tag darauf. Unser Start ist nach dem Start der Racer angesetzt, leider ohne die genaue Zeit. Aber an der vorgesehenen Startlinie im Inneren der Lagune zwischen Raiatea und Taraa, die gemeinsam von einem Riff umgeben sind, finden wir den richtigen Start. Es geht jetzt über die Lagune an Taraa vorbei, durch die Passage in Richtung Bora Bora.

Weiterlesen...

Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Coiffure Chikalu

Auf langen Törns wachsen die Haare. In der Hitze der Südsee sind kurze Haare von Vorteil: Man schwitzt nicht so und ein Hitzeschlag wird auch vermieden.

In Papeete auf Tahiti war es dann so weit: Wolfram wollte seine Haare heftig stutzen. Sebastian, unser Bordfriseur holte seine Mademoiselle Panasonic aus dem Spind und auf der Pier wurden die Haare sauber geschnitten. Das Beispiel machte Schule und der nächste in der Schlange war Ralf von der Kathea. Sein Wunsch war etwas ausgefeilter, aber unserem Friseur ist nichts zu schwör. Es wird wohl nicht lange dauern, dann wird Sebastian der Flottencoif

 feur…

-wolfram

FrisurWolframFrisurRalf

Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Haustiere

Wie bei vielen anderen Booten vor Anker haben sich auch unter der ChikaLu Schiffshaltereine Gruppe Doktorfische und Schiffshalter (lat. remora) eingefunden, als wir für einige Tage vor Rotoava im Atoll Fakarava ankerten. Die Doktorfische finden Nahrung im Bewuchs des Rumpfes, des Ruders und des Kiels, die Schiffshalter warten auf Abfälle im wahrsten Sinne des Wortes: auf Nahrung, die für sie übrigbleibt. Schiffshalter werden bis zu 85 cm lang, sind nicht standortgebunden und leben in Symbiose mit grösseren Fischen wie Haie, Rochen, etc, an denen sie sich dank einer umgeformten Flosse festsaugen und so mit ihren Wirten ziehen. Als „Gegenleistung“ putzen sie ihre Wirte, ähnlich wie die Putzerfische. Durch gezieltes Anfüttern (siehe Foto) brachten wir „unsere“ Schiffshalter dazu, aus der Hand zu fressen. Und siehe da: Sie frassen fast alles außer Kartoffel- und Möhrenschalen. Eigentlich hofften wir, dass wir sie so an uns gewöhnen könnten, dass sie der ChikaLu folgen, ihren Rumpf von lästigen Pocken und Muscheln freihalten und uns Putzerei ersparen. Leider waren unsere Bemühungen nicht von Erfolg gekrönt. Nach einer Überfahrt zum nahegelegenen Atoll Toau war nichts mehr von unseren Haustieren zu finden. Immerhin blieb das Erlebnis in guter Erinnerung.

 

-wolfram

Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Papeete

 

TahitiWir nutzen die Zeit in Papeete, um die eine oder andere kleinere Reparatur auszuführen. Davor geht es aber erst auf Ersatzteiljagd; und das ist nicht so ganz einfach. Es kostet mich einen ganzen Tag, um die einschlägigen Geschäfte abzuklappern, leider oft ohne Erfolg.

Erstaunlich, daß es gelingt, den geplatzen Hydraulikschlauch zu ersetzen. Unerwartet findet sich ein Betrieb, der diesen Schlauch innerhalb von 2 Stunden herstellen kann. Und auch die O-Ringe, die wir für die Reparatur unseres Boom-Vangs benötigen finden sich und werden von uns selbst eingebaut.

Die Tage vor dem Termin der Tahiti Pearl Regatta nutzen wir mit dem Einkauf von Lebensmitteln und Getränken, Diesel und Wasser bunkern. Wir liegen in der Marina Taina, etwas abseits von der Stadt, aber in angenehmer Umgebung und nicht so hektisch wie im Stadthafen.

Bei einem Empfang im Rathaus der Stadt erleben wir die Tahitianer beim traditionellen Tanz im Rhythmus der Trommeln. Geschmückt mit Baströcken und Blumenkränzen tanzen die Frauen anmutig mit schwingenden Hüften. Und es gibt sie doch, die schlanken, schwarzhaarigen Frauen der Südsee, die den Meuterern der Bounty den Kopf verdrehten. Schade, daß die englischen Missionare den Frauen Kokusnussschalen zur züchtigen Bedeckung ihrer Blössen beigebracht haben. Früher war doch vieles schöner, unverdorbener und natürlicher!

Weiterlesen...

Kommentar schreiben (0 Kommentare)