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Schwimmen mit Haien

TauchenFakaUnsere Taucher hatten sich in Fakarava zu einem begleiteten Tauchgang am nördlichen Riffeingang von Fakarava angemeldet und Sebastian wollte bei Padi seinen "Open Ocean Diver"-Schein machen. Drei Tage mit jeweils zwei Tauchgängen und etwas Theorie sollten dafür genug sein. Das hat mich dann auch motiviert, diesen Schein auch zu machen, nachdem mein Tauchschein schon über 35 Jahre alt war. Und es hat die Mühe gelohnt. Die ersten Tauchgänge führten uns an kleine Riffs in der Lagune, die mit vielen farbigen Fischen und einem relativ gesundem Korallenriff aufwarten konnten. Danach gingen die nächsten 2 Tauchgänge auch in die nördliche Passage. In Tiefen von 18-20 m absolvierten wir diese Tauchgänge in der Sichtweite von Haien (Schwarzspitzenhaie) und ließen us von der starken Strömung über das Riff treiben, um an anderer Stelle wieder ins Tauchboot zu klettern. Die letzten beiden Tauchgänge fanden in der ca. 40 sm entfernten südlichen Passage bei der Ortschaft Tetamanu statt. Auch hier direkt an der Riffeinfahrt mit starker Strömung. Wir bewegten uns in ca. 20 m Tiefe an der Riffkante der Passage. Von dort konnten wir das von Riffhaien bevölkerte Wasser der Riffeinfahrt beobachten.

Hunderte von Schwarzspitzenriffhaien schwammen vor unserer Nase hin und her. Napoloeonfische nahmen in ihrer majestätischen Art kaum Notiz von uns. Auch hier setzte uns die Strömung dann weiter in die Lagune, direkt vor den Anleger der Padi-Tauchschule,

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Auf in die Tuamutos


Am Freitag dem 4. April verlassen wir Nuku-HivaTikehau archipel des Tuamotus in Richtung auf die Tuamutos. Diese ist die Gruppe der Inseln in Polynesien, die wohl am meisten unserer Erwartung von der Südsee entspricht. Viele kleine Atolle bilden die Tuamutos, türkisfarbene Lagunen mit einem Ring eines Korallenriffs rundherum. Ein oder zwei Einfahrten ermöglicht das Einlaufen in diese Lagunen. Oft ist dies schwierig und trickreich. Es muss beachtet werden, dass man die richtige Tidenzeit erwischt, denn in den Passagen kann es zu sehr starken Strömungen kommen, die das Einfahren unmöglich macht. Und zur Nachzeit will man auch nicht gerne dort einlaufen denn die Befeuerung ist dürftig wenn überhaupt vorhanden.


Unser erstes Ziel ist das Atoll FAKARAVA. ca. 500 sm entfernt. Nach zwei Tagen Powersegeln mit Etmalen von über 200 sm entschliessen wir uns für den dritten Tag, nur noch mit dem Großsegel weiterzusegeln, denn wir sind zu schnell mit 9-10 Knoten und würden sonst wohl mitten in der Nacht eintreffen. Mit gemütlichen 5 Knoten erreichen wir dann die nördliche Passage Passe Garue von Fakarava, die wir um die Mittagszeit passieren.

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Nuku-Hiva und die Schönsten der Inseln

Die letzte der Marquesas, Nuku-Hiva, zeigteNuku Hiva - Baie de Hakapaa - 20061109 sich von ihrer besten Seite. Die Bucht von Taiohae empfing uns mit Sonne und hohen, grün bewachsenen Bergen rundum. Eine Rundfahrt mit einem ortskundigen Führer (in diesem Fall ein Engländer, der seit 20 Jahren auf der Insel lebt) zeigte uns die schönsten Buchten und Orte dieser wunderschönen Insel. Früchte wachsen überall wilde Ziegen können gejagt werden, Wasser gibt es zur Genüge von oben oder von unten; man kann hier von nichts leben, den Menschen fehlt offensichtlich nichts. Im Hafen werden die frischen Fische angelandet, gefangen mit der Angel, nicht mit Netzen. Thunfische, Doraden, Red Snapper, Wahoo oder andere Raubfische. Man muss etwas vorsichtig sein und auf den Rat der Einwohner hören, damit man sich nicht mit Ciguatera vergiftet, das in Fischen enthalten sein kann, die sich am Korallenriff ernähren. Fische, die im offenen Wasser jagen, wie die vorgenannten, sind davon nicht betroffen.

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Die Marquesas ohne Hula-Hula

Eigentlich hatten wir erwartet, dass man unsMohoTani vue depuis HivaOa 20061110 in den Marquesas begrüßt, wie es den Matrosen auf der Bounty so gut gefallen hat: Mit Blumenkränzen aus zarter weiblicher Hand und schwingenden Hüften zum Gesang der Eingeborenen. Leider ist das Privileg des Empfanges mit dem Blumenkranz nur dem ersten Schiff gewährt worden und das war die NEXUS, ein 19 m Katamaran, der natürlich nicht in unserer Klasse segelt.

Unsere erste Insel in den Marquesas war HIVA-OA, eine der größten Inseln in den Marquesas, bekannt auch durch den Aufenthalt des Malers Paul Gauguin und dem Sänger Jacques Brel. Beiden ist in der Hauptstadt der Insel Atuana ein kleines Museum gewidmet.

Gauguin wird sehr gut präentiert mit seinem Leben und allen Schaffensperioden, die Bilder natürlich keine Originale. Die Präsentation von Jacques Brel ist etwas spartanisch mit seinem Flugzeug als Hauptexponat, aber mit seiner Musik, die die Ausstellung begleitet, wird das wieder wettgemacht.

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Hiva Oh (Polynesien) gelandet


Es ist geschaft, wir haben das Ziel der streckenmäßig HivaOhlängsten Tour erreicht. In 16 Tagen auf See brachten wir 3000 Seemeilen (ca. 5500 km) seit Galapagos ins Kielwasser.
Vor der World ARC bin ich Törns eher in Dimensionen um die 50 Seemeilen gefahren, also meistens Tagestripps. Eher selten war ich schon mal 2 Tage Non-Stop auf See. Von daher habe ich diesen langen Touren mit, sagen wir mal, großem Respekt entgegen gesehen und da war ich nicht der Einzige. Was macht man die ganze Zeit und viel wichtiger, wie kommt man mit immer den selben Leuten auf engstem Raum klar ohne großartige Fluchtmöglichkeiten? Probieren konnten wir das ja schon mal auf den ersten beiden Etappen von St. Lucia nach San Blas (ca. 6 Tage auf See) und von Las Perlas nach Galapagos (ca. 5 Tage auf See) und da lief es ja auch wunderbar.
So sind die Bedenken auch schnell verflogen. So ein Tag auf See ist recht kurzweilig. Kaum aufgestanden, sitzt man auch schon wieder zum Sundowner (wahlweise Gin-Tonic oder Rum-Cola bzw. Joe's Spezialität: „Nonisaft“) zusammen. Bei der Gelegenheit wird einer weiteren abendlichen Tradition nachgegangen, Sonnenuntergänge fotografieren.

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So viel Wasser und nichts zum Trinken

Zum Glück haben wir an Bord der Chika-lu einen super starkenDead Sea Halite View 031712 Wassermacher und müssen nicht wie in alten Tagen unser Wasser rationieren. Aber auch mit einem der modernsten Umkehrosmose – Wassermachern geht es nicht ohne Lernkurve und kleineren Pannen. Die Umkehrosmose beruht auf dem Prinzip Salzwasser mit 60 Bar Druck ( 30 mal Autoreifendruck ) durch eine sehr feine Membran zu schicken, in der alle gelösten Salze hängen bleiben. Wie man sich unschwer vorstellen kann würde ein so feiner Filter sehr schnell verstopfen. Deshalb hat man Vorfilter mit die den gröberen Dreck rausnehmen kann. Dass bei trübem Wasser und in Hafenbecken ein Problem bestehen kann ist ja verständlich, doch als uns 100 Meilen von Panama entfernt die Vorfilter zusetzten wurde klar wie produktiv das Meeresgebiet zurzeit war. Der sogenannte Humboldstrom, der an der Westküste Südamerikas hochläuft und uns Richtung Galapagos begleitete, gehört zu den fischreichsten Gewässern der Welt. Die Sardinenschwärme vor Chile und Peru stellen mit bis zu 50 Mio. Tonnen die Hälfte der Weltfangerträge im Jahr! Dementsprechend groß ist natürlich die Menge an Plankton die die Nahrung der Sardinen stellt und uns die Filter verstopfte. Aber deshalb mussten wir natürlich nicht darben, das Duschen wurde nur ein wenig eingeschränkt und Getränke auf Wein und Bier umgestellt (nur ein Witz – das Trinken wir sowieso).

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