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Carneval in Salvador de Bahia

Salvador de Bahia - die alte Hauptstadt Brasiliens - 1280px-Bloco da camisinha circuito Campo Grande Salvadorempfing uns um Mitternacht des 4. 2. 2015 mit einer überwältigenden Lichterfassade einer Wolkenkratzerstadt. Wir hatten uns entschlossen, die Durchfahrt im Inneren des vorgelagerten Riffes zu nutzen, so segelten wir in Nähe des Ufers der glitzernden Stadt zu dem Liegeplatz im Hafen "Terminal Marina". Als erstes Schiff der Flotte wurden wir natürlich von der ARC nach dem Festmachen mit einem Caipirinha begrüßt, selbst um 2 Uhr morgends dank des Einsatzes von Joel und Susanna von der ARC.

Die "Terminal Marina" liegt unterhalb der Altstadt "Pelourinho", die man durch Nutzung eines großen Fahrstuhlkomplexes "Elevador Lacerda" bequem aufsuchen kann, gegen o,15 Realcentavos (ca. 3 Eurocent). Hier unten ist der ärmere Teil Salvadors, keine glitzernden Fassaden, keine Hochhäuser, vielmehr alte, baufällige Häuser, die nur noch verschämt ahnen lassen, das sie einmal prächtige Wohn- und Geschäftshäuser im Kolonialstil vergangener Zeiten waren. Ist man mit dem Elevador hochgefahren in die Altstadt, wird man von den teilweise sehr schön renovierten Häusern aus kolonialer Zeit empfangen.

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Über den südlichen Atlantic - Kapstadt - St. Helena - Brazil ca. 3.600 sm

Wir stehen inzwischen ca. 70 sm vor Salvador de Bahia.130Sundown Wir rechnen damit, dass wir des Nachts den Hafen erreichen werden. Wir haben zur Zeit Vollmond, sodaß es kein Problem sein wird, ausreichende Sicht für das Anlaufen des Hafens und das Festmachen achteraus mit Mooringleine zu haben.

Der Weg hierher, vom Start in Kapstadt angefangen, hat uns gleich an die Spitze des Feldes geführt. Wir haben unseren Kurs vorerst nördlich entlang der afrikanischen Küste gehalten bis fast in die Höhe von Windhuk in ehemals Deutsch-Südwest. Eine kräftige Brise aus Südwest mit 15-20 Knoten hat uns schnell mit 9-10 Knoten vorwärts gebracht. Erst dann sind wir einen weiten Bogen nach West Richtung St.Helena gesegelt. Der Wind drehte dabei natürlich dem südatlantischen Windsystem entsprechend immer weiter auf östliche Richtungen. Mit gerefftem Großsegel und unter Spinnaker konnten wir unseren Vorsprung zu den anderen Schiffen gut halten. Leider platzte dabei in einer gar nicht mal heftigen Bö der Spinnaker aus den Lieken.

Na ja, den Spi hatten wir in Südafrika gerade reparieren lassen. Aber wir hatten noch einen neuen in Reserve, der uns weiter als erstes Schiff der Flotte nach St. Helena brachte. Am 20. 1. um 12:00 Uhr UTC konnten wir

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Funk an Bord

Lauten diverse Beschreibungen und Buchtitel,CB-Mobilfunkgeraet was empfehlenswert ist, wenn man auf hoher See den Kontakt zu seinen Lieben pflegen möchte. Je nachdem, wie teuer der Kontakt sein darf, gibt es hier verschiedene Wege. Die einfachste, aber teuerste Kontaktpflege besteht in der Anschaffung eines Satellitentelefons und der Nutzung der diversen künstlichen Himmelskörper, die zu diesem Zwecke häufig unsere Lebensscheibe überfliegen. Was es mit dem Leben auf der Scheibe auf sich hat, hat Blitz (Uwe) in einem früheren Beitrag beschrieben. Der Vorteil des Satellitentelefons ist eine vergleichsweise unkomplizierte Handhabung der jeweiligen Kontakte da ähnlich gestaltet wie bei einem Handy. Wo Licht ist, gibt's auch Schatten. Jeder Versuch, sich über Satellit mit jemandem zu unterhalten, startet regelmässig mit einem obligatorischen "Hallo! (Wartepause) Hallo, hörst Du mich? (Wartepause)". Je nach Standort an Bord, Tages- oder Nachtzeit, Wind und manchmal auch Wetter wird diese Einleitung mehrfach wiederholt. Im schlimmsten Fall wird ein zweiter Versuch der Kontaktpflege gestartet, im besten Fall haben sich die Pflegenden endlich gefunden und können nunmehr die weniger wichtigen Dinge besprechen. Natürlich lässt sich auch elektronische Post damit versenden und sogar empfangen.

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St. Helena, der Traum ist aus, ein Kaiser schaut auf`s Meer hinaus.....

Nach einem Jahr bin ich nun wieder als CrewmitgliedNapoleon sainthelene an Bord der CHIKALU, segle die letzte Etappe der großen Reise bis zum Ziel mit. Von Kapstadt aus, wo ich an Bord kam, nach Brasilien geht die Route über fast halber Strecke nach St.Helena. Eine kleine karge Insel mitten im Ozean. 1.700 NM bis Kapstadt, 1.900 NM bis Südamerika. Die nächsten Festlandpunkte sind also "etwas weiter weg".
Wir erreichten die Insel nach flotter Fahrt am 21.01.2015 gegen Uhr12;30UTC. Eine Möglichkeit anzulegen gibt es nicht und nach Anweisung der Hafenbehörde wurde an Muringtonnen festgemacht. Von Bord an Land geht es hier per Taxiboot, und von Taxiboot an Land auf die Pier geht es nur mit etwas Beherztheit und Mut zum Außergewöhnlichen. Denn dicke Tampen hängen von einem Geländer an der Kaimauer herab bis zum Dollbord des offenen Taxiboots. Es ist hier Brauch sich eine dieser Leinen zu greifen und sich daran hoch an Land zu ziehen. Weil das Boot aber während des Anlegemanövers nicht wirklich festmacht und heftig schwankt, kann es geschehen, dass man bei dieser Aktion des "Anlandgehens" Fähigkeiten an sich entdecken kann, die denen von Kletteraffen ähnlich erscheinen lassen. Es ist also mehr ein "Anlandschwingen".

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Fahrt zur Hölle

Am zweiten Weihnachtstag wollten die Iren derGamkaskloof Avocet zur Hölle fahren und luden mich dazu ein. Iren sind ja bekanntlich meistens katholisch und sollten daher wissen, wo sie die Hölle finden. Als reiselustiger Mensch dachte ich mir, dass ein Besuch der Hölle nicht schaden könne und fuhr also mit. Anlässlich eines familiären Todesfalles musste Margaret zurück nach Irland, was ihr nebst dem traurigen Anlass ebenso Chance bot, Silvester im Kreis ihrer Familie zu feiern. Ich nehme an, sie flog mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurück. Derry, Cameron und ich fuhren daher erst am 27. Dezember los, was meine Neugier jedoch nicht schmälerte.


Der Weg in die Hölle ist lang und beschwerlich, wie allgemein berichtet wird. Als Vorbereitung nahmen wir ein Abendmahl in Ladismith ein. In Oudtshoorn wurde verproviantiert, was mich hoffen liess, nicht in der Hölle verhungern zu müssen. Ein Besuch der Cango Caves ergab, dass wegen des Andrangs ein späterer Besuch stattfinden sollte. Ah ja, irgendwie enthielt das Hoffnung auf Rückkehr aus der Hölle.

Schon der alte Voortreckerweg über den Swartsberg Pass war abenteuerlich. Irgendwann hörte die Straße auf und lediglich ein schmaler unbefestigter Weg kletterte in endlosen Serpentinen auf

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Unter dem Tafelberg

Jeder kennt Kapstadt oder hat davon gehört.tafelberg Da gibt's den Tafelberg, das Kap der guten Hoffnung, da gab's die Burenkriege und Apartheid und Nelson Mandela. Kapstadt ist holländisch oder ist's englisch? Jeder spricht hier mindestens englisch und Afrikaans und häufig auch noch Xhosa.

Erstmals 1488 von Bartholomeus Diaz angelaufen, dann von Vasco da Gama auf seinem Weg nach Indien. Sie hinterließen einfache Versorgungslager, aus denen Jan van Riebeeck 1652 eine Siedlung machte, um die holländischen Ostindienfahrer bedienen zu können. Heute ist Capetown der größte Hafen Südafrikas, fünf Millionen Menschen leben hier unter dem Tafelberg, gefühlte fünf Millionen Touristen kommen hinzu.

Apropos Tafelberg: der ließ gerade seine Wetterküche brodeln.

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